FBA-Lagergebühren explodieren – ab April wird's richtig teuer für mich
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4 Antworten
D
Ich hab gerade nachgerechnet: meine 200 Einheiten, die seit November im Lager liegen, kosten mich ab April rund 340 € pro Monat wegen der Langzeitlagergebühr. Liquidation bringt fast nichts, Removal kostet auch. Wie entscheidet ihr, ab wann man Ware lieber abschreibt statt weiterzubezahlen?
D
Ich war letztes Jahr in der gleichen Situation mit ca. 150 Einheiten, die sich einfach nicht bewegten. Meine Faustregel: Wenn die monatlichen Lagerkosten plus die voraussichtlichen Verkaufskosten (Provision, Versand) den realistischen Verkaufspreis übersteigen, lass ich den Bestand removen und verkaufe ihn über eBay Kleinanzeigen oder an einen lokalen Händler – da kriegst du manchmal noch 30–40% des Einkaufspreises raus, was deutlich mehr ist als Amazons Liquidation.
N
Hast du schon versucht, den Preis drastisch zu senken, um die Lagerrotation anzukurbeln, bevor du abschreibst? Manchmal reicht ein Preisdrop von 40–50% für zwei bis drei Wochen, um den Bestand zu räumen – das wäre bei 200 Einheiten möglicherweise noch das kleinere Übel verglichen mit monatelangen Lagergebühren.
K
Die Abschreib-Entscheidung würde ich nicht nur an den Lagerkosten festmachen – der eigentliche Knackpunkt ist doch, warum die Ware seit November nicht läuft. Wenn es ein grundsätzliches Nachfrageproblem ist, sind 340 € im Monat nur der Anfang, und dann lieber jetzt den Schnitt machen. Wenn es ein Listings- oder Sichtbarkeitsproblem ist, lohnt es sich vielleicht noch, gegenzusteuern.
A
Removal ist teurer als viele denken, aber ich würde trotzdem dazu raten, zumindest einen Teil zurückzuholen und über andere Kanäle zu verkaufen – Facebook Marketplace, eBay oder sogar direkt an Gewerbekunden. Die Liquidation bei Amazon ist meistens so schlecht bewertet, dass du besser fährst, wenn du die Ware selbst verscherbelst, selbst wenn du Versandaufwand hast.
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